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Romulus der Grosse — Dürrenmatts Parodie auf das Heldentum | Theater Orchester Biel Solothurn (TOBS) | Surtitré en français

Mercredi, 9 décembre 2026 à 19h30 · Équilibre, Fribourg

Une comédie incisive qui interroge le pouvoir et l'absurde à travers le prisme d'un empereur désabusé.

Description

Eine ungeschichtliche historische Komödie von Friedrich Dürrenmatt. Was für eine schöne Utopie: grosse Feldherren, die keine Lust auf ihr Imperium haben und lieber als Hühnerzüchter leben. Romulus der Grosse, letzter Kaiser des römischen Reiches, verweilt auf seinem Sommersitz und kümmert sich keinen Deut um die Staatsgeschäfte. Er interessiert sich nur für seine Hühnerzucht.Seine Minister werden nervös. Sie flehen den Kaiser an, endlich etwas gegen die anstürmen- den Germanen zu unternehmen. Doch Romulus denkt nicht im Traum daran. Er ist auch nicht bereit, sein Reich durch Verkauf an den Industriellen Cäsar Rupf zu retten. Ganz im Gegenteil: Romulus hat sich eigens an die Spitze des Römischen Reiches intrigiert, um es dem Untergang preiszugeben. «Es ist ein Weltreich geworden und damit eine Einrichtung, die öffentlich Mord, Plünderung, Unterdrückung und Brandschatzung auf Kosten der anderen Völker betreibt.»Romulus’ Entourage flieht. Allein stellt er sich den Germanen, als sie seine Villa erreichen. Doch Romulus hat die Rechnung nicht mit dem germanischen Fürsten Odoaker gemacht. Dieser ist gekommen, um sich aus Furcht vor der Zukunft eines grossen germanischen Reiches Romulus zu unterwerfen. Friedrich Dürrenmatt inszeniert in einer Parodie das bis zur Absurdität getriebene Heldentum und den Untergang des römischen Reichs, um die Gegenwart zu kritisieren.

Pour aller plus loin

Langue (spectacle) : Allemand

Pièce / contexte

Romulus der Grosse est une comédie historique écrite par Friedrich Dürrenmatt, qui parodie le concept de l'héroïsme à travers le personnage de Romulus, dernier empereur romain. Dans cette pièce, Romulus préfère s'occuper de sa passion pour l'élevage de poules plutôt que de gérer les affaires de l'État. La pièce aborde des thèmes de pouvoir, d'absurdité et de déclin, tout en critiquant la société contemporaine. C'est une réflexion sur la responsabilité et les choix des dirigeants face à l'adversité.